Aktuelles

Aktuelles zu Themen der Jagd und des Naturschutzes finden Sie unter folgendem Link des Bayerischen Jagdverbandes.

https://www.jagd-bayern.de/aktuelles/

Auszug vom Wildtierportal Bayern: Stand 15.02.2021

Jagen und Arbeiten im Jagdrevier einschließlich Hochsitzbau, etc. stellen als Bewegung an der frischen Luft einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Allerdings ist dies ausschließlich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Jeder Jäger muss dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere „nach dem Schuss“ (bspw. Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret) nach diesen Vorgaben zur Personenanzahl erfolgen.

Sofern in Landkreisen und kreisfreien Städten eine Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner überschritten wird, kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde Tagesausflüge in den Landkreis oder die kreisfreie Stadt durch Anordnung untersagen (§ 25 Abs. 1 der 11. BayIfSMV). Dies gilt nur für touristische Tagesausflüge.

Zudem sind in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz, auch nur an einem Tag innerhalb der letzten sieben Tage, den Wert von 100 überschritten hat, die Regelungen zur Ausgangssperre von 22 – 05 Uhr zu beachten. In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten ist der Aufenthalt in der Zeit von 22-05 Uhr außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, es liegt einer der Ausnahmegründe des § 3 Satz 1 der 11. BayIfSMV vor. Die Ausübung der Jagd auf Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest stellt einen Ausnahmegrund im Sinn des § 3 Satz 1 Nr. 7 der 11. BayIfSMV dar und begründet während der nächtlichen Ausgangssperre die Zulässigkeit des Aufenthalts außerhalb der Wohnung. Das Versorgen von verletztem Wild begründet ebenfalls während der nächtlichen Ausgangssperre den Aufenthalt außerhalb der Wohnung (§ 3 Satz 1 Nr. 6 der 11. BayIfSMV).
Bitte erkundigen Sie sich bei geplanten Jagden zusätzlich auf den Internetseiten der jeweiligen Landkreise oder kreisfreien Städte über das Bestehen einer Ausgangssperre.


Weitere Details und Bestimmungen stehen unter https://www.wildtierportal.bayern.de/jagd/242064/index.php

Neue Regelung für Aufwandsentschädigung für Schwarzwild

das Bayerische Verbraucherschutzministerium hat neue Regelungen für die Aufwandsentschädigung von Schwarzwild herausgegeben. Danach gilt ab sofort eine Dokumentationspflicht für die Aufwandsentschädigung. Für die Auszahlung einer Aufwandsentschädigung im Jagdjahr 2020/2021 folgende Regelungen zu beachten:

1. Für das bis zum 30.11.2020 erlegte Schwarzwild gilt das bekannte Verfahren und eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro erlegtem Stück.

2. Für Schwarzwild, das vom 01.12.2020 bis 15.12.2020 erlegt wurde, gilt das bekannte Verfahren und eine erhöhte Aufwandsentschädigung von 70 Euro pro Stück.

3. Für Schwarzwild, das vom 16.12.2020 bis 31.03.2021 erlegt wurde, gilt eine erweiterte Dokumentationspflicht für die erhöhte Aufwandsentschädigung von 70 Euro.

Alle weiteren Infos zu diesem Thema stehen unter https://www.wildtierportal.bayern.de/wildtiere_bayern/185480/index.php

Wildunfall - Was tun? Infos für den Geschädigten

Wildunfall